In der Mathematik ist die Integration oder Integralrechnung einer der beiden Zweige der Infinitesimalrechnung, der andere ist die Differentialrechnung.
Integrale werden in vielen wissenschaftlichen Disziplinen verwendet, insbesondere in der Physik zur Messung von Größen (Länge einer Kurve, Fläche, Volumen, Fluss) und in der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Ihre fächerübergreifenden Verwendungszwecke machen sie zu einem grundlegenden wissenschaftlichen Werkzeug. Aus diesem Grund wird die Integration häufig bereits in der Sekundarstufe behandelt.
Das Konzept des Integrals wurde seit seiner Einführung im 17. Jahrhundert durch Leibniz und Newton verfeinert, sodass es möglich wurde, Integrale für immer weniger regelmäßige Funktionen zu berechnen. So trifft man heute auf das sogenannte Riemann-, Lebesgue- oder Kurzweil-Henstock-Integral. Alle diese Definitionen stimmen jedoch im Fall von Funktionen, die auf einem Segment stetig sind, überein.
Das mathematische Symbol für die Integration, das „lange S“: ∫, wird als Summenzeichen, Integrationszeichen, Integralzeichen oder Integrator bezeichnet; es wurde von Leibniz eingeführt, um das Integral zu notieren.
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