Laplace-Wahrscheinlichkeit

Bei manchen Vorgängen kann man die Wahrscheinlichkeiten der Ergebnisse bzw. elementaren Ereignisse auch theoretisch vorhersagen. Eine theoretisch vorhersagbare Wahrscheinlichkeit, bei der alle elementaren Ereignisse als gleich wahrscheinlich angenommen werden, nennt man Laplace-Wahrscheinlichkeit. In diesem Zusammenhang wird auch der Begriff Laplace-Annahme verwendet.
Die Laplace-Annahme ist die Annahme, dass alle elementaren Ereignisse als gleich wahrscheinlich angenommen werden.
Jemand würfelt mit einem gewöhnlichen Würfel. Die Laplace-Annahme ist die Annahme, dass alle sechs elementaren Ereignisse (die Augenzahlen "Eins", "Zwei", "Drei", "Vier", "Fünf" oder "Sechs") gleich wahrscheinlich sind. Damit ist die Laplace-Wahrscheinlichkeit eine "Vier" zu würfeln durch \(p=\frac{1}{6}\cdot 100\% = 16{,}67\%\) gegeben.
Jemand wirft eine Münze. Die Laplace-Annahme ist die Annahme, dass die beiden elementaren Ereignisse ("Kopf" oder "Zahl") gleich wahrscheinlich sind. Damit ist die Laplace-Wahrscheinlichkeit "Kopf" zu werfen durch \(p=\frac{1}{2}\cdot 100\% = 50\%\) gegeben.
Zu den interaktiven Aufgaben → Laplace-Wahrscheinlichkeit - Übungsaufgaben

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